Am 27. Februar startet die neue „Let’s Dance“-Staffel. Profitänzerin Victoria Sauerwald ist erstmals dabei und verrät, ob sie sich vor dem Urteil von Joachim Llambi fürchtet.

Frau Sauerwald, Sie sind die neue Profitänzerin bei „Let’s Dance“. Wie war Ihre erste Reaktion, als die Anfrage kam?
Schon als Kind habe ich die Sendung gerne geschaut und hatte im Hinterkopf, dass ich da mal mitmachen will. Dass es schon jetzt geklappt hat, obwohl ich bisher mehr auf Tanzturniere fokussiert war, hat mich ehrlich gesagt überrascht. Ich freue mich sehr, dass ich die Chance bekomme, Teil der Show zu sein.

Mit welchem Promi würden Sie gerne bei „Let’s Dance“ tanzen, wenn Sie es sich aussuchen könnten?
Ich finde den Sänger Milano cool, weil ich seine Musik gerne höre. Aber ich habe nicht wirklich eine Präferenz. Alle Promis sind großartig und bei den meisten würde es auch von der Größe passen.

Fürchten Sie sich vor der Beurteilung durch Juror Joachim Llambi? Er ist bekannt für seine direkte Kritik.
Fürchten nicht, aber ich habe Respekt vor ihm und seiner Meinung. Ich werde mir seine Kritik anhören, aber nicht persönlich nehmen. Geschmäcker sind nun mal verschieden.

Welcher ist der schwierigste Tanz, um ihn in einer Woche zu lernen?
Die Samba. Sie ist großartig anzuschauen und sehr dynamisch. Aber erst mal den richtigen Bewegungsablauf zu lernen, ist nicht so einfach. Und bei den Standardtänzen würde ich sagen der Quickstep, weil es ein sehr schneller Tanz ist.

Was sind Ihre Lieblingstänze?
Rumba und Paso Doble. Ich liebe die lateinamerikanischen Tänze.

Wie sind Sie zum Tanzen gekommen?
Als Vierjährige war ich beim Kindertanz. Über Freunde haben meine Eltern dann von einem Kurs erfahren, in dem Kinder Latein und Standard tanzen können. Das wollte ich unbedingt ausprobieren und bin mit meinen Eltern zum Training gegangen. Die Trainerin hat uns aber wieder weggeschickt. Sie meinte, ich sei mit vier Jahren zu jung dafür. Ich habe dann angefangen zu weinen und wollte nicht gehen. Ein Jahr später, mit fünf, hat mich die Trainerin dann in die Gruppe aufgenommen.

War das Training als Kind anstrengend?
Für mich war es in erster Linie ein Hobby, das mir großen Spaß gemacht hat. Ich bin zwei- bis dreimal pro Woche zum Training gegangen. Meine Trainerin war nicht außerordentlich streng. Ich hatte immer selbst den Wunsch, mich zu verbessern und bin gerne zum Training gegangen. Als Zehnjährige habe ich den Verein gewechselt und einen festen Tanzpartner bekommen. Ab dann wurde alles etwas seriöser.

Wann wurde das Hobby zum Profisport?
Ich habe mich erst spät für die Profilaufbahn entschieden. 2019 habe ich mich von meinem Tanzpartner getrennt. Dann kam die Corona-Pandemie. Ich stand ohne Tanzpartner da und konnte sowieso nicht wirklich trainieren. Das war eine schwere Zeit. Ich habe überlegt, ganz mit dem Tanzen aufzuhören.

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Was hat Sie umgestimmt?
Es ging dann alles ganz schnell. Innerhalb von sechs Monaten habe ich einen neuen Tanzpartner gefunden und war wieder voll dabei. Vor zwei Jahren habe ich mich dann für eine Laufbahn als Profitänzerin entschieden.

Die Bezahlung im Profisport ist sehr unterschiedlich. Können Sie von Ihrem Verdienst als Profitänzerin leben?
Nein, allein vom Tanzen kann ich nicht leben. Tanzsport ist eine Nischensportart. Bei den Turnieren gibt es Preisgelder, aber in erster Linie habe ich Ausgaben, zum Beispiel für die Anreise oder eine Übernachtung im Hotel. Es gibt finanzielle Unterstützung vom Deutschen Tanzsportverband, aber das meiste zahlt man selbst. Ich verdiene zusätzlich Geld, indem ich Tanzunterricht gebe. Und ich habe ein abgeschlossenes Studium in Werbe- und Markenkommunikation.

Ihr (Tanz)-Partner Mika Tatarkin war 2024 Profitänzer bei „Let’s Dance“, musste die Show aber mit Comedienne Maria Clara Groppler als Erster verlassen. Was hat er Ihnen erzählt?
Er hat mir schon grob von den Abläufen hinter den Kulissen erzählt. Das war sehr hilfreich, damit ich mich mental schon etwas auf die bevorstehende Zeit vorbereiten konnte.

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