Kid Rocks MAGA-Festival verliert reihenweise Künstler. Nach Ludacris sagt nun auch Shinedown ab - man wolle "keine Spaltung erzeugen".

Kid Rocks (55) umstrittenes "Rock the Country"-Festival entwickelt sich für ihn immer mehr zum Problemfall. Zahlreiche Künstler ziehen derzeit ihre Zusage wieder zurück - nun hat auch die Rockband Shinedown abgesagt. Die Gruppe ist damit bereits der vierte Act, der dem als MAGA-nah geltenden Event den Rücken kehrt.

In einem Statement auf Social Media erklärte Shinedown die Beweggründe unter anderem via Instagram. "Shinedown gehört allen", hieß es in der Mitteilung. Man habe eine Plattform erhalten, um Menschen durch die Kraft der Musik zusammenzubringen. Der einzige Boss der Band sei das Publikum. Und dann der entscheidende Satz: "Der Zweck unserer Band ist es, zu vereinen - nicht zu spalten."

Shinedown: "Wollen keine Spaltung erzeugen"

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf habe man die Entscheidung getroffen, nicht beim "Rock the Country"-Festival zu spielen, so Shinedown weiter. Die Band räumte ein, dass dieser Schritt unterschiedliche Meinungen hervorrufen werde. Doch man wolle nicht an etwas teilnehmen, von dem man glaube, dass es weitere Spaltung erzeuge. Abschließend bedankten sich die Musiker bei ihren Fans für die Unterstützung.

Vor Shinedown hatten bereits drei weitere Künstler ihre Teilnahme abgesagt. Rapper Ludacris (48) zog sich nur wenige Tage nach der Bekanntgabe seines Auftritts zurück. Sein Management erklärte gegenüber dem "Rolling Stone", dass der Musiker eigentlich nie für das Line-up vorgesehen gewesen sei. Seine Nennung auf dem Festivalplakat sei lediglich ein Versehen gewesen. Auch die Country-Künstlerinnen Morgan Wade (31) und Carter Faith (25) sagten ihre geplanten Auftritte ab - allerdings ohne öffentliche Begründung.

Kid Rock und seine Trump-Nähe

Das "Rock the Country"-Festival gilt als politisch aufgeladen. Kid Rock, der bürgerlich Robert James Ritchie heißt, ist bekannt für seine Nähe zur MAGA-Bewegung und seine enge Freundschaft zu US-Präsident Donald Trump (79). Der Musiker trat in der Vergangenheit mehrfach bei politischen Veranstaltungen von Trump auf und macht keinen Hehl aus seiner erzkonservativen Haltung.

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