Ihr Image hat sich ziemlich verändert. Zu Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump vor etwas mehr als einem Jahr veröffentlichte das Weiße Haus ein Foto von Melania im Smoking, die Hände auf den Schreibtisch gestützt. Im Hintergrund sieht man durch das Fenster das Washington Monument. Sie wirkt nicht mehr wie eine zurückhaltende Präsidentengattin, eher wie eine erfolgreiche CEO. Das erste offizielle Bild von 2017 zeigte sie dagegen viel weicher, zurückhaltender, mit leicht geöffneten Lippen. Die neue Pose strahlte dagegen Macht aus, recht eindeutig erinnerte sie an die Figur der Claire Underwood aus der Polit-Serie "House of Cards". Ihre Botschaft schon damals: Ihr werdet mich noch kennenlernen.
Spätestens jetzt, wenn zeitgleich auf der ganzen Welt ein Dokumentarfilm über sie weltweit in den Kinos startet, finanziert von Amazon, ist die 55-Jährige endgültig angekommen in der Rolle der First Lady. Ihr Weg aber begann 1970 in der Kleinstadt Svenica in Slowenien. Dort wuchs sie mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Ines auf. Die Mutter war Schneiderin, der Vater Unternehmer und Bauingenieur.
Zum ersten Mal auf den Laufsteg trat Melania für das Textilunternehmen, in dem ihre Mutter arbeitete, da war sie sieben. Neun Jahre später entdeckte sie der slowenische Fotograf Stane Jerko auf der Straße und machte die ersten Modelbilder von ihr; der Start ihrer internationalen Karriere, die sie am Ende nach New York führte, wo sie 1998 erstmals auf Donald traf.
Zum zweiten Mal schon ist sie nun First Lady der USA. Der Film über sie, inszeniert vom umstrittenen Star-Regisseur Brett Ratner ("Rush Hour"), begleitet sie vor allem während der heißen Phase des letzten Wahlkampfs, heißt schlicht "Melania" und soll ohne Werbekosten 40 Millionen US-Dollar gekostet haben. Das kleine Mädchen, das mit sieben Jahren schüchtern vom Laufsteg lächelte, hätte das wohl nicht mal zu träumen gewagt.
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