Wenn das Weltgeschehen zu belastend wird, suchen viele nach einem digitalen Rückzugsort. "Comfort Viewing" ist hier die beste Medizin: Serien und Filme, die keine emotionale Achterbahnfahrt erzwingen, sondern mit Herz, Humor und Optimismus punkten - und für eine wohlverdiente Portion Feel-Good-Vibes sorgen. Also: Titel aussuchen, Push-Nachrichten auf dem Handy abschalten und sich ein paar Stunden in eine bessere Welt entführen lassen.
"Ted Lasso", 2020-2023
Die Geschichte über einen US-amerikanischen Football-Trainer, der ohne jede Ahnung einen britischen Premier-League-Fußballklub übernimmt, klingt zunächst nach klassischem Slapstick. Doch die Serie ist viel mehr: Sie ist eine Lektion in Empathie und Anständigkeit. Ted Lasso begegnet Zynismus mit unerschütterlichem Optimismus. Wer hier zuschaut, bekommt das Gefühl, dass am Ende doch alles irgendwie gut werden kann.
"Heartstopper", 2022-2024
Basierend auf den Graphic Novels von Alice Osman, erzählt "Heartstopper" die Liebesgeschichte zwischen den Schülern Nick und Charlie. Es ist eine Coming-of-Age-Story, die bewusst auf extremes Drama verzichtet und stattdessen zeigt, wie unterstützend Freundschaften und Familie sein können. Warum es hilft: Die Ästhetik und die Sanftheit der Charaktere wirken wie eine visuelle Beruhigungstablette.
"Kikis kleiner Lieferservice", 2014
Wenn es um Filme geht, ist Studio Ghibli ungeschlagen. Während "Chihiros Reise ins Zauberland" düster sein kann, ist "Kikis kleiner Lieferservice" pures Wohlfühlen. Eine junge Hexe zieht in eine Küstenstadt, um dort ihren Platz in der Welt zu finden - unterstützt von ihrer sprechenden Katze Jiji. Die wunderschön gezeichneten Landschaften und der Fokus auf kleine, alltägliche Triumphe lassen den Stress des Weltgeschehens sofort in den Hintergrund rücken.
"Schitt's Creek", 2015-2020
Eine superreiche Familie verliert ihr gesamtes Vermögen und muss in ein schäbiges Motel in der Kleinstadt Schitt's Creek ziehen. Was als Satire über verwöhnte Snobs beginnt, entwickelt sich zur vielleicht herzerwärmendsten Charakterentwicklung der Seriengeschichte. Die Serie kreiert eine Welt ohne Homophobie oder Bosheit. Die Entwicklung der Charaktere ist so liebevoll geschrieben, dass man sie am Ende als eigene Freunde betrachtet.
"Paddington 2", 2017
Pures Kinoglück: Der kleine Bär Paddington landet unschuldig im Gefängnis und schafft es allein durch seine Höflichkeit, die härtesten Insassen zu bekehren. Die Botschaft "Wenn wir höflich und nett sind, wird alles gut auf der Welt" klingt simpel, wird hier aber so ästhetisch und witzig umgesetzt, dass man vor Glück weinen möchte.
"Gilmore Girls", 2000-2007
Das ultimative "Cozy"-Feeling: Die Kleinstadt Stars Hollow, in der jeder jeden kennt, ist der Inbegriff der Gemütlichkeit. Die schnellen Dialoge zwischen Mutter Lorelai und Tochter Rory sind wie ein musikalischer Rhythmus. Ob Herbstlaub oder Kaffeeduft - diese Serie ist ein zeitloser Anker, der Beständigkeit vermittelt.
"Bluey", seit 2018
Ja, es ist eine Serie über eine Hundefamilie. Aber die Art und Weise, wie hier über Erziehung, Spiel und Zusammenhalt gesprochen wird, rührt selbst gestandene Erwachsene zu Tränen. "Bluey" ist Heilung für das innere Kind und erinnert uns daran, wie wichtig das Spiel und die Fantasie im Leben sind - egal wie alt man ist.
"Man lernt nie aus", 2015
In "Man lernt nie aus" fängt ein 70-jähriger Rentner (Robert De Niro) als Senior-Praktikant bei einem hippen Mode-Startup an, das von einer gestressten Anne Hathaway geleitet wird. Der Film ist eine wunderschöne Geschichte über Generationenfreundschaft und gegenseitigen Respekt - ganz ohne unnötigen Stress oder böse Intrigen.
"Die fabelhafte Welt der Amélie", 2001
Amélie entscheidet sich, das Leben ihrer Mitmenschen in Paris durch kleine, anonyme Gesten schöner zu machen, während sie selbst nach der Liebe sucht. Der Film ist der Inbegriff von "Whimsy": Die Farben, die Musik von Yann Tiersen und die skurrilen Details sind wie ein Kurzurlaub für die Seele.
"Call Me by Your Name", 2017
Luca Guadagninos Meisterwerk entführt in einen flirrend heißen Sommer im Norditalien der 80er Jahre und erzählt die Geschichte zwischen dem 17-jährigen Elio (Timothée Chalamet) und dem Doktoranden Oliver (Armie Hammer). Der Film ist fast schon ein physisches Erlebnis. Man meint das Obst an den Bäumen zu riechen, das Wasser im Pool zu spüren und die warme Brise zu hören. Es gibt keine klassischen Antagonisten; selbst Elios Eltern begegnen der Situation mit einer Weisheit und Liebe, die zutiefst tröstlich ist. Der Film lädt dazu ein, sich ganz in der Melancholie und Schönheit des Augenblicks zu verlieren - perfekt, um das Weltgeschehen für zwei Stunden gegen die Sonne Italiens einzutauschen.
"The Peanut Butter Falcon", 2019
Ein junger Mann mit Down-Syndrom bricht aus einem Heim aus, um eine Wrestling-Schule zu besuchen. Auf seinem Weg freundet er sich mit einem Fischer auf der Flucht (Shia LaBeouf) an. Der Film ist eine Art moderner "Huckleberry Finn": Die Freundschaft zwischen den beiden ist so echt und herzlich, dass man das Gefühl hat, mit ihnen auf dem Floß durch die Sümpfe zu treiben.
"Notting Hill", 1991
Der Klassiker schlechthin: Der schüchterne Buchhändler William Thacker (Hugh Grant) verliebt sich in Weltstar Anna Scott (Julia Roberts). Manchmal ist das Bekannte das Beste. Die Szene mit dem Spruch "Ich bin auch nur ein Mädchen, das vor einem Jungen steht..." ist purer Comfort-Content.
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