Fans der RTL-Sendung "Wer wird Millionär?" kommen derzeit voll auf ihre Kosten: Während der sogenannten 3-Millionen-Euro-Woche wird täglich eine neue Folge ausgestrahlt. Der dritte Abend stand unter dem Motto "Klugscheißer". Acht Kandidatinnen und Kandidaten, die vermeintlich alles besser wissen, nahmen im Studio Platz. Dazu gehörte auch Carolin Schönknecht-Albinus aus Hiddenhausen in Nordrhein-Westfalen.
Die zweifache Mutter schaffte es bis zur 500.000-Euro-Frage – dabei wäre sie beinahe mit leeren Händen nach Hause gegangen. Bereits bei der 500-Euro-Hürde geriet Schönknecht-Albinus ins Straucheln. Die Frage lautete: "Am Anfang einen nordischen Hirsch, am Ende mehrere Wasservögel – das findet man wörtlich bei den ...? A: Aufmüpfigen, B: Bockigen, C: Renitenten, D: Widerborstigen".
Die Kandidatin war sich schnell sicher, dass im Begriff "Renitenten" das Wort "Enten" steckt. Als Moderator Günther Jauch aber nach dem nordischen Hirsch fragte, verlor Schönknecht-Albinus den Faden. "Der nordische Hirsch ist ja ein Elch oder? Muss ich jetzt einen Joker nehmen? Renit ist der vordere Teil des Wortes. Ist es ein Rentier?", stammelte sie. Schließlich entschied sie sich richtig für Antwort C und Günther Jauch lieferte die Erklärung: "Ein Rentier wird auch einfach nur Ren genannt." Auch bei der nächsten Frage kam Schönknecht-Albinus in Zögern, danach lief es aber wie geschmiert.
"Wer wird Millionär?"-Kandidatin zockt und gewinnt
Unter Einsatz aller Joker und mit einem gewissen Hang zum Zocken erspielte sie 125.000 Euro. Die Mutter von Schönknecht-Albinus, die als Begleitung im Publikum saß, kommentierte die Risikofreude ihrer Tochter mit den Worten: "Ich bin froh, dass sie nicht mehr zu Hause wohnt. Sie wohnt jetzt weit genug weg, aber nah genug dran." Als Jauch wissen wollte, wie groß die Entfernung in Kilometern sei, sagte die Frau: "Anderthalb Kilometer. Aber es geht die Bahn durch." Eine Antwort, die für viel Gelächter im Publikum sorgte.
Bei der 500.000-Euro-Frage musste Carolin Schönknecht-Albinus passen, auch wenn sie intuitiv den richtigen Riecher hatte. Jauch wollte wissen: "Was gehört mancherorts zum Landschaftsbild? A: erfrorene Regenwälder, B: überhitzte Gletscher, C: verhungerte Berggipfel, D: ertrunkene Flusstäler". Die Kandidatin stieg aus und tippte danach auf verhungerte Berggipfel – was die korrekte Antwort war.
Mit ihrem Gewinn sicherte sich Schönknecht-Albinus einen Platz im Finale und schloss nicht aus, dann erneut zu spielen. Dafür müsste sie wieder bei null Euro anfangen und ihre gewonnene Summe von 125.000 Euro abgeben. Bei ihrem Mut zum Risiko scheint es nicht ausgeschlossen, dass die Kandidatin ein zweites Mal antritt.
jum- Wer wird Millionär?
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