"'Aktenzeichen' ist die Mutter aller True-Crime-Sendungen", sagt Rudi Cerne: "Wenn es die Sendung nicht gäbe, müsste man sie erfinden." Seit knapp 60 Jahren präsentiert "Aktenzeichen XY... Ungelöst" Monat für Monat eine Handvoll echter Kriminalfälle, bei deren Ermittlungen sich die Polizei wegen mangelnder Zeugen schwertut. Mit den Hinweisen der ZDF-Zuschauerinnen und -Zuschauer, die im Verlauf der Sendung und danach eintreffen, konnten letztlich fast 40 Prozent aller vorgestellten Fälle aufgeklärt werden. Doch wie genau landet ein Fall eigentlich in der Sendung? Diese Frage soll die Dokumentation "Backstage – Aktenzeichen XY... Ungelöst" klären.
Die Filmemacherin Julia Disselmeyer blickt gemeinsam mit dem "Aktenzeichen XY"-Moderator Rudi Cerne hinter die Kulissen der Sendung: Der 67-Jährige zeigt, wie die Fälle ausgewählt und die Drehbücher mit den zuständigen Ermittlerinnen und Ermittlern besprochen werden. Auch liefert die 20-minütige Sendung Einblicke in die aufwendigen Dreharbeiten der nachgestellten Szenen.
Darüber hinaus darf sich das treue Publikum auf Archivaufnahmen aus der Anfangszeit freuen: Eduard Zimmermann, der die Sendung 1967 erfand, erklärte schon damals: "Den Bildschirm zur Verbrechensbekämpfung einzusetzen – das ist der Sinn von Aktenzeichen XY." Und Rudi Cerne, seit 2022 Moderator, ergänzt: "Es geht darum, Menschen zu erreichen, die bislang geschwiegen haben. Wenn einer sagt: Ich habe keine Ruhe mehr und melde mich bei der Polizei – dann haben wir unser Ziel erreicht."
Backstage – Aktenzeichen XY... Ungelöst – So. 04.01. – ZDF: 19.10 Uhr
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