Weil er kein Fan der "Terminator"-Filme ist, lehnte Regisseur Ridley Scott ein Angebot von 20 Millionen US-Doller ab.

Regisseur Ridley Scott (87) lehnte ein Angebot über 20 Millionen US-Dollar für den Regie-Job bei "Terminator 3" ab. "Ich bin nicht käuflich!", so der preisgekrönte britische Filmemacher in einem Interview mit der Zeitung "The Guardian". "Darauf bin ich stolz. Ich habe eine Gage von 20 Millionen Dollar abgelehnt."

Als die Anfrage kam, wollte Ridley Scott wissen, wie viel Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger (78) für den Film bekam. "Ich sagte: 'Ich will, was Arnie bekommt'." Als das Angebot von 20 Millionen US-Dollar auf seinem Tisch lag, lehnte der Starregisseur allerdings ab. "Ich konnte es nicht machen. Es ist einfach nicht mein Ding."

Ridley Scott: "Ich könnte einen Bond-Film vermasseln"

Ridley Scott erklärte weiter: "Terminator ist ein reiner Comic. Ich würde versuchen, ihn realistisch zu machen." Ähnlich würde es ihm bei James-Bond-Filmen ergehen, die neben Action auch Spaß beinhalten. "Deshalb haben sie mich nie gebeten, einen Bond-Film zu machen, weil ich ihn vermasseln könnte."

Auf die Frage, ob es stattdessen ein weiteres Prequel von "Alien" oder "Gladiator 3" geben könnte, sagte der Regisseur: "'Gladiator' ist gerade in Arbeit. Ein weiteres 'Alien'-Prequel... Ja, wenn mir eine Idee kommt, auf jeden Fall."

Zudem verriet der Regisseur, dass sein Alter sein Schaffen positiv beeinflusst habe. "Vorausgesetzt, man behält seine Fähigkeiten, verfeinert es das Können. Ich kann jetzt mit acht bis elf Kameras arbeiten. Meinen letzten Film habe ich in 34 Tagen fertiggestellt. Normalerweise bräuchte ich dafür 60. Für 'Gladiator' brauchte ich 48 Tage, normalerweise 100." Über die Jahre habe er gelernt, gut zu planen: "Ich habe gelernt, zu formulieren und im Voraus festzulegen, auf Papier zu planen und im Kopf ein Storyboard zu erstellen."

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