Die vergangenen Monate waren nicht leicht für Marion Adorf: Er habe seinen Lebenswillen fast eingebüßt, berichtet der Schauspieler. Seinen anstehenden 95. Geburtstag wolle er auch nicht groß feiern. Und eine Rückkehr vor die Kamera hält er für unrealistisch.
Die vor dem 95. Geburtstag stehende Film- und Fernsehlegende Mario Adorf hat zwischenzeitlich den Lebenswillen eingebüßt. "Die Erfahrung, die ich dieses Jahr gemacht habe, war schon sehr negativ", sagte Adorf der Illustrierten "Hörzu". "Es gab einen Punkt, an dem ich dachte: 'Das langt jetzt.' Da hätte ich eigentlich gerne losgelassen."
Seinen Geburtstag will Adorf am 8. September im kleinen Kreis feiern. "Eine große Feier ist nicht geplant. Es wird, wie in den letzten Jahren auch, einfach ein schönes Abendessen mit acht, maximal zehn Personen", sagte der Schauspieler. Er sei selbst überrascht, sein hohes Alter erreicht zu haben. Er fühle sich aber ganz mit sich im Reinen. "Ich habe nicht das Gefühl, dass es noch viel aufzuarbeiten gäbe."
Dass er nach über 200 Rollen noch einmal vor die Fernsehkamera zurückkehrt, erwartet der Schauspieler nicht. "Ich bin ohne jeden Ehrgeiz in dieser Richtung - und ohne jede Hoffnung." Er müsse auch sehr genau überlegen, ob er es physisch überhaupt noch schaffe. "Aber es muss nicht sein." Dem Bericht zufolge platzten über die Corona-Pandemie drei fest eingeplante Filme mit Adorf.
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